Genießerpfad - Bosensteiner Almpfad

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Auf dem Bosensteiner Almpfad erwartet die Wanderer eine Tour durch ein besonderes Naturgebiet mit teils sehr alten Wäldern in Abwechslung mit herrlichen Aussichten von Felsgruppen und Freiflächen. Als schönes Hochalmgebiet präsentiert sich dabei die einmalige, vom Wald eingeschlossene Kulturlandschaft des Gebietes Kernhof-Bosenstein. Drei Einkehrmöglichkeiten sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Ruhestein, 77889 Seebach

Zielpunkt der Tour:

Ruhestein, 77889 Seebach

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz Ruhestein führt der Weg nach überqueren der Schwarzwaldhochstraße durch ein schönes altes Waldgebiet stetig bergab zur Schwarzenkopfstraße (Waldgrillplatz). Nach Querung der Straße verläuft die Tour noch wenige Minuten talwärts und zweigt schließlich an einer Weggabelung links ab. Die Wanderstrecke führt weiter durch den ursprünglichen Bergwald hinauf zum Kernhof. Auf der Anhöhe angekommen erwartet den Wanderer beim Verlassen des Waldes den Anblick des herrlich gelegenen Hochalmgebietes Kernhof - Bosenstein. Dieser erste Blick auf die saftigen Bergwiesen kann auf einer gemütlichen Sitzgruppe ausgiebig genossen werden. In Sichtweite wartet dabei schon die erste zünftige Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Kernhof. Vor der Brennerei des Hofes weist ein alter ausgedienter Brennkessel auf das besondere Brennrecht der Hofbesitzer unserer badischen Region hin. Eine weitere Sitzecke lädt zur Rast ein. Nach der Pause im Freien oder im Gasthaus führt der Weg zunächst über einen Pfad (alter Schulweg) die Wiese hinab, danach vorbei am kleinen Bachlauf wiedder ansteigend und später wechselnd fallend und ansteigend durch den Wald über eine alte Grenzsteinmauer bis zum Scherzenfelsen. Erklimmt man den ungesicherten Felsen, so hat man eine wunderbara Aussicht über Teile des Seebachtales und den Grimmerswald. Die weitere Wanderstrecke führt durch ein unberührt erscheinendes Waldgebiet bis hoch zum malerisch gelegenen Fuchsmichelhof. Wer Zeit und Muße hat, kann dem Teersträßlein ein paar Meter hinauf folgen und im eingezäunten Bereich Rotwild und einen Hirsch beobachten oder die prächtige Hofkapelle (Wendelinuskapelle) besichtigen. Weiter führt die Strecke in Richtung Brennte Schrofen, unterwegs mit Rastmöglichkeit auf einer Wohlfühlliege mit schönen Aussichten auf die Hornisgrinde und weitere Berge. Am Brennte Schrofen angekommen, bietet dieser tolle Aussichtsfelsen fantastische Ausblicke auf die Gemeinde Ottenhöfen und die zahlreichen Seitentäler. Eine vom Waldeigentümer neu erbaute Hütte lädt zur Rast ein. Danach geht es bergauf zur Hochebene. Entlang der saftigen Bergwiesen führt der Weg zum Gasthaus Bosenstein, der nächsten gemütlichen Einkehrmöglichkeit. Wenige Meter oberhalb des Gasthauses geht es über den Karl-Ross-Weg weiter in Richtung Ruhestein. Nach ca. 1,5 km zweigt der Weg auf einen alten "schmalen wilden Pfad" ab und führt auf reizvoller Strecke hoch zum Ruhestein, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Dort ist ein Besuch im Nationalparkzentrum Ruhestein mit der informativen Dauerausstellung sehr empfehlenswert. In den daneben liegenden Rasthütten mit schönen Sonnenterrassen kann die Exkursion gemütlich und zünftig ausklingen.

Anfahrt

Über die A5 Ausfahrt Achern bis zur Schwarzwaldhochstraße. Der Ruhestein liegt direkt an der Schwarzwaldhochstraße B500 zwischen Freudenstadt und Baden-Baden.

Parken

Wanderparkplatz Ruhestein. Für´s Navi: Schwarzwaldhochstraße 2, 77889 Seebach

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Freudenstadt mit Buslinie 12 oder 21 (Mai bis Oktober) bzw. am Wochenende mit Freizeitlinie F2 oder F11 bis Haltestelle Ruhestein. Von Ottenhöfen mit Buslinie 7125 bis Haltestelle Ruhestein (Mai bis Oktober)
Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge9,43 km
Aufstieg 326 m
Abstieg 327 m
Dauer 3 h
Niedrigster Punkt687 m
Höchster Punkt915 m
Startpunkt der Tour:

Ruhestein, 77889 Seebach

Zielpunkt der Tour:

Ruhestein, 77889 Seebach

Eigenschaften:

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Rundtour Einkehrmöglichkeit

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