Kulinarischer Schwarzwald

Eigentlich könnte man allein der kulinarischen Genüsse wegen Urlaub im Schwarzwald machen. Und dazu müsste man noch nicht einmal die vielen mit Hauben, Sternen oder Kochlöffeln dekorierten Toprestaurants aufsuchen. Wirft man einen Blick in die Speisekarten der Dorfgasthöfe, stellt man häufig erfreut fest, dass auch hier nach allen Regeln der Kunst gekocht wird.

Gerichte der badischen und schwäbischen Küche wie Rehrücken "Baden-Baden", Bibbliskäs mit Brägele oder Schwarzwälder Kirschtorte lassen einen ganz normalen Urlaubstag schon zum lukullischen Ereignis werden.

Der Genuss wird noch gesteigert durch die typischen badischen Weine. Kenner schätzen die Geschmacksvielfalt von Gutedel,  Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner, Grau- und Weißburgunder, Bacchus, Chardonnay, Nobling,  Muskateller, Kerner, Traminer und Blauem Spätburgunder. Weinkeller laden am sonnenverwöhnten Westrand des Mittelgebirges zum Probieren ein. Weinfeste werden im Sommer und Herbst gefeiert.

Eine zünftige Vesper ist typisch und macht „Essen auf gut schwarzwälderisch“ aus. Eigentlich ist das eine Zwischenmahlzeit mit deftiger Hausmacherwurst, geräucherter Forellen oder Schwarzwälder Schinken und krustigem Bauernbrot. Auch heute essen selbst Schwarzwälder die Vesper eher an Stelle eines Abendessens.

Zum Frühstück oder zur kleinen Mahlzeit zwischendurch – das sind die Anlässe, zu denen Schwarzwälder Schinken auf den Tisch kommt. Dass er als vielseitige und eigenständige kulinarische Spezialität seit langem auch von der anspruchsvollen Küche entdeckt ist, zeigt seine Verbindung mit den vielen Spargelgerichten der Region. Das Geheimnis des „echten“ Schwarzwälder Schinken: Man muss auf ihn warten können. Rund drei Monate dauert die Herstellung. Ein Glück, dass jeder Gastwirt im Schwarzwald immer gut ausgereiften Schinken auf Vorrat hat.

Ob nach dem Essen oder nach der Vesper: ein "Wässerli" gehört dazu. Hochprozentige Obstwässer aus Kirschen, Zwetschgen, Birnen oder Mirabellen werden hier schon seit Generationen gebrannt. Mit mehr als 14.000 Brennereien hat der Schwarzwald weltweit die höchste Brennerdichte. Schnäpse wie das "Zibärtle" aus Wildpflaumen kann man kaum irgendwo sonst in solcher Qualität kosten.

Wo lukullische Genüsse so hoch im Kurs stehen, leuchten natürlich auch Gourmet-Sterne: 28 Restaurants sind vom Michelin-Guide mit insgesamt 37 Michelin-Sternen für 2016 ausgezeichnet worden. Besonders hell strahlen dabei die Sterne seit Jahren über dem Baiersbronner Feinschmeckerhimmel: Traube Tonbach, Hotel Bareiss oder Hotel Sackmann – bei diesen Namen geraten Gourmets europaweit ins Schwärmen. Aber das muss es ja gar nicht sein: Selbst in „einfachen“ Dorfgasthöfen kann man sich die herzhafte Raffinesse der badisch-elsässischen Küche auf der Zunge zergehen lassen.

Mehr Infos zu kulinarischen Genuss-Highlights unter www.kulinarisch-schwarzwald.info

blank

Copyright

© Christoph Eberle/ Schwarzwald Tourismus

Bitte melden Sie sich an um Pressebilder herunterzuladen!  hier gehts zur Anmeldung »